Die wichtigsten und hochwertigsten Öle und Fette beim Barfen!

 

Allgemeines:

Man unterscheidet:

gesättigte Fettsäuren, wie sie vor allem in den tierischen Fetten, Butter und Schmalz, aber auch im Kokosfett enthalten sind. In der Muttermilch besteht ebenfalls knapp die Hälfte der enthaltenen Fette aus gesättigten Fettsäuren.

Einfach ungesättigte Fettsäuren (die Ölsäure, die zur Gruppe der Omega-9-Fettsäuren gehört, ist der wichtigste Vertreter) in pflanzlichen Ölen, wie Oliven-, Raps-, Erdnuss-, Sanddornöl, und

mehrfach ungesättigte Fettsäuren die in vielen Pflanzenölen, wie Distel-, Maiskeim-, Sonnenblumen-, Sojaöl, aber auch in den wichtigen Fischölen vorkommen.

Essenzielle Fettsäuren (vom Körper nicht selbst herstellbar, aber notwendig) sind viele mehrfach ungesättigten Fettsäuren, z.B. Linolsäure, Linolensäure und Arachidonsäure.

Mangel an essenziellen Fettsäuren führt zu Ekzemen (besonders gern zwischen den Zehen), Haarausfall, Schuppenbildung, verzögerter Wundheilung, Wachstumsstörungen. Auch die Neurodermitis wird in 3 von 4 Fällen durch Gamma-Linolensäure positiv beeinflusst, sie unterstützt die Funktion des Hydrolipidmantels der Haut.

 

Hanföl

  • Das Immunsystem wird gestärkt
  • Entzündungen und Ekzeme werden gestoppt
  • Fell wird dichter und glänzender
  • Reduzierung allergischer Reaktionen

Dosierung:

Hanföl für den Hund wird sehr sparsam dosiert. Die optimale Menge sollte nach dem Gewicht des Hundes bemessen werden. Es empfiehlt sich, zunächst mit einen Tropfen zu beginnen und die Dosis dann allmählich bis zu den genannten Werten zu steigern.
Eine wöchentliche Gabe ist in der Regel ausreichend.

  • Kleine Hunde: 2,5 – 5 ml Hanföl
  • Mittlere Hunde: 5 – 10 ml Hanföl
  • Große Hunde: 10 – 15 ml Hanföl

1 Teelöffel entspricht etwa 5 ml

 

Nachtkerzenöl


Das Nachtkerzenöl soll aufgrund des hohen Gehalts an Gamma-Linolensäure (mit einem Anteil von bis zu 22%) gegen viele Krankheitsbilder helfen, so unter anderem bei Hauterkrankungen, Arthritis, Asthma, Allergien oder auch Verdauungsstörungen. Außerdem enthält es wichtige Aminosäuren und Mineralien sowie Vitamine, darunter auch Vitamin E.

Dosierung:

Hunde je 10 kg: 2,5ml täglich

 Katzen: 3 - 6 Tropfen täglich

1 Teelöffel entspricht etwa 5 ml

 

Leinöl

Leinöl besteht zum größten Teil aus ungesättigten Fettsäuren, die es wertvoll für die Gesundheit machen. Etwa 55 – 58% sind Omega-3-Fettsäuren und 12–14%  Omega-6-Fettsäuren. Diese hohen Werte an mehrfach ungesättigten Fettsäuren übersteigen sogar den Gehalt in Fischöl um ein Vielfaches .Auch Vitamine (Vitamine B1, B2 und B6, C, D, E und K, so wie das Provitamin A)sind im Leinöl enthalten und helfen Ihnen eine gesunde und ausgewogene Fütterung  zu unterstützen. Wichtige Spurenelemente wie zum Beispiel Eisen, Kalzium, Zink und viele mehr liefern ebenfalls einen wichtigen Beitrag. Leinöl enthält außerdem ebenfalls noch gesättigte und einfach gesättigte Fettsäuren.

Dosierung:

0-5 kg Körpergewicht: 2,5 ml/Tag
5-15 kg Körpergewicht: 5,0 ml/Tag 
15-30 kg Körpergewicht: 10 ml/Tag 
über 30 kg Körpergewicht: 15 ml/Tag

1 Teelöffel entspricht etwa 5 ml

 

Lachsöl


Es ist reich an Omega-3-Fettsäuren, die durch regelmäßige Einnahme die Fließeigenschaften des Blutes verbessern können, eine Verengung der Blutgefäße (Bluthochdruck) vermindern, erhöhte Blutfettwerte auf ein normales Maß reduzieren und dadurch Risikofaktoren der Arteriosklerose, des Herzinfarkts und Schlaganfalls, minimieren. Omega-3-Fettsäuren findet man reichlich in Kaltwasserfischen, wie Lachs, Makrele oder Hering, wobei deren Gehalt saisonal variiert. Beim Fisch beobachten die Wissenschaftler genau einen umgekehrten Effekt wie bei Fleisch: Fetter Meeresfisch scheint das Risiko von Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems in größerem Ausmaß zu senken als «magerer» Fisch.

Dosierung:

5ml am Tag bei 0,5kg bis 10 kg Körpergewicht

10ml am Tag bei 10 kg bis 25 kg Körpergewicht

15ml am Tag bei 25 kg bis 50 kg Körpergewicht

1 Teelöffel entspricht etwa 5 ml

Kühl und dunkel lagern!

 

Dorschlebertran


Dorschlebertran ist reich an lebensnotwendigen Vitaminen A und D, welche in kaum einem anderen Futtermittel in demselben günstigen Verhältnis vorkommen. Er erhöht die Widerstandskraft gegen Infektionen. Vitamin A fördert das Wachstum und schützt Haut und Schleimhäute, fördert das Sehpurpur des Auges, wovon die Fähigkeit, im Dunkeln zu sehen, abhängig ist. Vitamin D ist für einen normalen Kalkstoffwechsel notwendig sowie für eine normale Verkalkung von Knochen und Zähnen.

Dosierung:

Katzen/ Hunde bis 20 kg 1/2 Teelöffel tägl.

Hunde ab 20 kg    1Teelöffel tägl.

Hunde ab 40 kg:   2Teelöffel tägl.

Hunde ab 60 kg:   1Esslöffel tägl.

1 Teelöffel entspricht etwa 5 ml

 

Schwarzkümmelöl

Probleme mit der Atmung

Hund und Katze reagieren mit der Ausschüttung von Histamin, wenn sie mit allergieauslösenden Stoffen in Berührung kommen – dieser Vorgang unterscheidet sich nicht von dem beim Menschen. Nun gibt es die Möglichkeit, das betreffende Allergen gänzlich zu meiden oder es wird versucht, dieses zu neutralisieren. Genau das ist mit Schwarzkümmelöl möglich. Die bereits erwähnten Prostaglandine wirken ausgleichend und befreien somit von Juckreiz oder Atembeschwerden.

Hunde und Katzen mit Epilepsie

Auch Hund und Katze leiden immer häufiger unter Epilepsie. Verschiedene Antiepileptika sind auf dem Markt und können die Beschwerden auch in vielen Fällen mindern oder die Anfälle in ihrer Häufigkeit reduzieren. Durch eine Verabreichung von Schwarzkümmelöl (hier über das Futter) können die Krankheitsanfälle reduziert werden. Verantwortlich ist dafür das Thymokinon. Dabei ist diese Wirkung des Öls schon seit Jahrtausenden bekannt und es wird auch eingesetzt, wenn konventionelle Medikamente nicht wirksam sind – mit Erfolg! Dosiert wird für Hunde und Katzen wie folgt: Pro Kilogramm Körpergewicht wird über mehrere Wochen hinweg ein Milligramm Öl verabreicht.

Entzündungen

Wie auch beim Menschen zeigt sich die positive Wirkung von Schwarzkümmelöl bei Hunden und Katzen. Gerade bei Erkrankungen wie Rheuma oder Arthritis lindert das Öl die Schmerzen und beruhigt Entzündungen. Außerdem wird das Immunsystem gestärkt, wodurch die Tiere auch selbst besser in der Lage sind, mit den degenerativen Vorgängen in ihrem Körper fertig zu werden.

Verletzungen

Gerade Hunde ziehen sich häufig oberflächliche Verletzungen zu. Zur besseren Heilung kann Schwarzkümmelöl auf die betroffenen Stellen getupft werden – hier sind Desinfektion und Pflege in einem zu finden. Auch bei Ekzemen sorgt das Öl für ein rascheres Abklingen der Beschwerden.

Zecken und andere Parasiten

Zecken werden mehr und mehr zur Plage, egal, ob für den Menschen oder für das Tier. Vor allem die Borreliose ist hier stark auf dem Vormarsch und die Sterberate aufgrund dieser von Zecken übertragenen Krankheit steigt. Dabei ist eine Zecke schnell mitgenommen: Beim Spaziergang durch Wald und Flur hält sich die Zecke am Fell des Hundes fest und sucht sich schon bald eine warme und trockene Körperstelle, wo sie in aller Ruhe Blut abzapfen kann. Je länger die Zecke dabei die Gelegenheit zum Saugen hat, desto gefährlicher wird es: Die Borrelien werden mit dem Speichel der Zecken übertragen. Die Folgen sind oft erst Wochen oder Monate später erkennbar – im Fell war die Zecke schließlich nicht sichtbar und hat sich irgendwann fallen gelassen. Meist wird nicht einmal bemerkt, dass überhaupt eine Zecke vorhanden war, weil durch das Fell auch die typische Rötung der Haut nicht sichtbar wird.

Dosierung:

Hund je 10kg Körpergewicht 5ml täglich

1 Teelöffel entspricht etwa 5 ml

 

Kokosfett


Aus dem Kernfleisch der Kokosnuß durch Pressen oder Raffination gewonnenes Fett. Rein weißt es einen, Nuss artigen Geschmack auf, mit relativ hohem Schmelzpunkt von 24°C.Somit ist es bei Raumtemperatur fest. Umgangssprachlich ist Kokosfett auch bekannt unter dem Markennamen Palmin. Kokosöl wird aufgrund seiner hautpflegenden Eigenschaften auch zur Herstellung von Kosmetika verwendet. Kokosöl hat einen hohen Anteil an Laurinsäure. Die Laurinsäure ist in der Lage, verschiedene Krankheitserreger, wie Bakterien, Viren und vermutlich auch Pilze, zu bekämpfen, aber auch bei Arterienverkalkung, Übergewicht und Schilddrüsenunterfunktion kann es eine Rolle spielen

Dosierung:

je 10 kg Körpergewicht 1 Teelöffel 2 bis 3-mal wöchentlich

 

Mariendistel

Mariendistelsamen enthalten Silymarin, welches aus verschiedenen Flavonolignanen zusammengesetzt ist. Silymarin steigert die Proteinsynthese und die Regenerationsfähigkeit der Leber und hat eine stark antioxidative Wirkung.

Außerdem verhindert das Silymarin, dass Zellgifte durch die Zellmembrane der Leberzellen gelangen und schützt so die Leber. Mariendistel wird zur Vorbeugung und Behandlung toxischer Leberschäden, bei chronischen Leberentzündungen, zur Behandlung von Leberzirrhose oder Fettleber, unterstützend bei Nieren- und Pankreaserkrankungen, bei Giardienbefall und bei Krebserkrankungen eingesetzt.
Da die Wirkstoffe schwer wasserlöslich sind, sollte Mariendistel als Extrakt oder Tinktur (Glyzerat) verabreicht werden.

Wofür wird Mariendistelöl angewendet?
• akute Entzündungen
• chronische Leber/Nieren-Schäden durch Gifte, und auch Leberschäden durch Medikamente,
• Leberschwäche nach akuten (schweren) Erkrankungen bzw. nach Verbrennungen und Operationen;
• Leberschwäche bei chronischen Erkrankungen wie zum Beispiel Rheuma;
• allgemeine Entgiftung, Leber/Nieren-stärkung und Entgiftung im Speziellen;
• Neigung zu Koliken,
• Verstopfung - darmregulierend

Dosierung:

Je nach Bedarf und Gewicht mit dem täglichen Futter füttern.

10-15 mg(1-1,5ml) pro Kilo Körpergewicht täglich

1 Teelöffel entspricht etwa 5 ml